Inna - Soundlover`s Shelties

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Inna

Shelties im Herzen

Steckbrief:  *22. 07. 2013    +20. 03. 2016

Name: Inna Class du Cap de la Coste "Inna"
Rufname(n): Schnutzi, Tussi, Schnuuuuuuuu
Rasse: Shetland Sheepdog/ Sheltie
Geburtsdatum: 22. 07. 2013
Geschlecht: Hündin, kastriert
Farbe: Tricolor
Grösse: 36 cm mit 13 Monaten
Ohren: meistens gekippt
Zähne: Vollzahnig, Schere
Gesundheit: MDR1 +/+, CEA Carrier (Träger), Hepatische Microvaskuläre Displasie HMD
Vater: Sunnangardens Tage M "Clint", Tricolor
Mutter: Eidi Miss Tinguette du Cap de la Coste "Eidie", Tricolor

Inna hatte eine angeborene schwere Lebermissbildung!

Ausstellungen:

Jüngstenklasse:

15. 03. 2014 - Offenburg DE - vv1 und Jüngstensiegerin


Jugendklasse:

21. 09. 2014 - Clubshow - V3

Zwischenklasse:

17. 05. 2015 - IHA Kreuzlingen -  V1, CAC
20. 06. 2015 - NHA Aarau - V1. CAC

Offene Klasse:

20. 09. 2015 - Clubshow - V1, CAC, BOS, Beste Hündin, Clubsiegerin


Was ist HMD und wie stellt man es fest?

HMD ist eine angeborene Missbildung der kleinen Blutgefässe in der Leber. Weil der HMD- Hund meist zuviele Arterien und Venen hat und die oft nicht richtig ausgebildet sind,
kann er Giftstoffe nicht richtig aus dem Körper filtern und vergiftet sich selbst, dies geschieht vorallem dann, wenn der Hund Fleisch frisst, da bei der Verdauung Ammoniak entsteht.
Im Blutbild zeigen sich erhöhte Gallensäurewerte (nüchtern über 15 µmol/L, gefüttert über 25 µmol/L).
Ein Ammoniak Stimulationstest kann ebenfalls gemacht werden.
Vor der Leberbiopsie wird in der Regel ein Ultraschall (ohne Narkose) und ein Kontrastmittel- CT gemacht um ein Shunt auszuschliessen, in der selben Narkose findet dann die Biopsie statt, bei welcher der Bauchraum eröffnet werden muss und ein bis zwei kleine Stücke der Leber entnommen werden.


Symptome:

- Wählerisch beim Futter
- Epianfall
- Erbrechen
- Durchfall
- Kümmern
- verlängerter Narkosenachschlaf  

Symptome treten oft erst im Alter von 3- 5 Jahren auf, oder gar nicht!


Behandlung:

HMD wird wie ein Shunt behandelt, man kann es jedoch nicht operieren.
Heisst der Hund muss zwingend mit wenig Fett und Eiweiss (Protein) ernährt werden. Zur Unterstützung kann man Laktulose geben. Antibiotikagaben sind Kurweise notwendig, viele Hunde leben aber auch ganz ohne Medikamente, wenn man die Ernährung strikt einhält.


Wie war es bei Inna?

Inna hatte am Donnerstag, dem 27. März 14 einen kleinen Epianfall, daraus hat sich dann ein massives Lungenödem (Wasser in der Lunge) gebildet, zum Glück war meine Mutter zuhause, so konnte sie gleich mit ihr zum TA, ich selbst war in der Schule.  Ich war dann 30 Min später auch in der Klinik.
Inna`s Überlebenschance war bei 10% weil sie soviel Wasser in der Lunge hatte, sie kämpfte jedoch tapfer und so kämpften wir alle mit ihr. Ich blieb bei ihr in der Klinik und es ging ihr bereits am Abend deutlich besser, so dass wir mit ihr sogar ein paar Schritte laufen konnten/durften. Die Nacht blieb sie allein dort und ich kam morgens um 07.45 Uhr wieder dazu, da ging es ihr so gut, dass es hiess sie dürfe wieder nachhause, jedoch zeigte sich im Röntgen dann anderes und sie musste noch dort bleiben, ich blieb wieder bei ihr bis um 12 Uhr. Um 17 Uhr waren wir dann wieder bei ihr und sie durfte mit nachhause, da es Freitagabend war und somit über Nacht niemand in der Klinik (aber für uns erreichbar). Ich informierte noch am Donnerstag die Besitzerin von Inna`s Schwester Puce mit der Bitte Inna`s Züchterin zu informieren. Am 1. April wurde dann ein Gallensäurentest durchgeführt ihre Werte lagen Nüchtern bei 86 und nach dem Fressen bei 258 mmol/l, also viiiiiel zu hoch, es wurde dann ein Shunt vermutet.
Am 30. April hatten wir dann einen Termin im TÜZ Tenniken, mit dem Plan den Shunt zu operieren, wenn einer vorhanden ist. Als erstes wurde dann ein Ultraschall gemacht, dort wurde kein Shunt gefunden, dann wurde ein Kontrastmittel- CT gemacht, ebenfalls kein Shunt, somit der Verdacht auf HMD und deshalb eine Leberbiopsie, die dann HMD auch bestätigte.

Inna wird deshalb vegetarisch ernährt, seit sie Vegifutter bekommt geht es ihr blendend und sie braucht auch keine Medikamente. Die Lebenserwartung ist allerdings deutlich reduziert, aufgrund der schwere der Missbildung.
Wir hoffen Inna geht es solang wie möglich gut und wir werden sie noch lange bei uns haben!
Aufgrund der Erkrankung wird Inna nicht in der Zucht eingesetzt.





 
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